Wofür wir RotFüchse stehen

Unser Ziel ist der Sozialismus!

Dieser Begriff wird heute unterschiedlich ausgelegt. Der als „modern“ verkaufte „Reformsozialismus“ ist Teil des bürgerlichen Denkens. Ihn meinen wir nicht. Viele seiner Wortführer sind längst in der Gesellschaft der BRD angekommen und fördern den kapitalistischen Systemerhalt. Sie haben sich angepaßt und von der Arbeiterbewegung abgewandt. Nicht wenige von ihnen pfeifen auf ihre und unsere Biographien.

Wir aber sind so altmodisch, dem wissenschaftlichen Sozialismus von Marx, Engels und Lenin in Theorie und Praxis die Treue zu halten.

Uns geht es um eine soziale Ordnung, die nur im Ergebnis unablässiger Klassen- und Massenkämpfe erstritten werden kann. Ihre Voraussetzungen sind die politische Macht der durch das Kapital Ausgebeuteten und das gesellschaftliche Eigentum an den wichtigsten Produktionsmitteln. Wir beugen uns nicht dem Antikommunismus und der Geschichtsklitterei. Für uns bleibt die DDR das gute Deutschland – nicht, weil sie ohne Fehl und Tadel gewesen wäre, sondern weil sie den Bourgeois und Baronen für 40 Jahre Macht und Eigentum entzog.

Gorki: Gespräch mit
einem Millionär

Franz: Ist das Abendland eigentlich christlich?

Kurz: Hamlet im Mai

mit Beiträgen von Maxim Gorki,
Peter Franz und Rudi Kurz

Beilage zum „RotFuchs“ 228
(Januar 2017)

Vorschau

RotFuchs 230 / März 2017

Martin Kunze geht auf die Frage ein, ob Deutschland jetzt auch in Mali verteidigt werden soll: Das im vergangenen Jahr veröffentlichte „Weißbuch 2016“ gilt als wichtigstes sicherheitspolitisches Grundlagendokument Deutschlands. Die sonst übliche Prüfung und Kritik blieb jedoch erstaunlich verhalten. Im Nebel von Terror- und Sicherheitsdebatten und Querelen zur Flüchtlingspolitik wurde es zu wenig wahrgenommen. Dabei sollte doch der darin deutlich gemachte Anspruch, „Führung zu übernehmen“ zu ernsten Fragen Anlaß geben.

Wir würdigen den vor 20 Jahren gestorbenen ersten Vorsitzenden der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Kurt Bachmann und bringen einen Nachruf auf seinen Nachfolger Herbert Mies (DKP-Vorsitzender von 1973-1990), der am 14. Januar verstarb.

Peter Steiniger analysiert Brasiliens Weg zurück in die Vergangenheit und fordert, die internationale Solidarität müsse den Verfolgern von Expräsident Lula da Silva in den Arm fallen.

Andreas Bendel und Prof. Horst Schneider erinnern an die noch immer nicht eingelösten Appelle Papst Paul VI. in seiner Enzyklika „Populorum Progressio - Über den gerechten Fortschritt der Völker“ von 1967.

Zum 100. Geburtstag des Grafikers und Buchkünstlers Werner Klemke (12. März 1917 bis 26. August 1994) veröffentlichen wir eine seiner eindringlichsten antifaschistischen Illustrationen: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“

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