Wofür stehen wir?

Wir – Journalisten und Fachleute vieler Bereiche – bringen den RotFuchs als Monatszeitschrift mit 36 Seiten heraus. Sie erscheint seit Februar 1998 in Berlin und ist heute die auflagenstärkste und meistgelesene marxistische Monatszeitschrift in deutscher Sprache. Immer mehr Engagierte wollen auf den RotFuchs als wichtige Ergänzung zur Tagespresse nicht verzichten. Das Blatt geht von Hand zu Hand. Es liefert seriöse innen- und außenpolitische Informationen, vermittelt marxistisch-leninistische Grundkenntnisse, beleuchtet Hintergründe, erschließt Zusammenhänge, erleichtert Entscheidungen, ist spannend und unterhaltsam.

Wofür stehen wir?

Unser Ziel ist der Sozialismus. Das Wort wird heute unterschiedlich ausgelegt. Der als „modern“ verkaufte „Reformsozialismus“ ist Teil des bürgerlichen Denkens. Ihn meinen wir nicht. Viele seiner Wortführer sind längst in der Gesellschaft der BRD angekommen und fördern den Systemerhalt. Sie haben sich angepaßt und von der Arbeiterbewegung abgewandt. Nicht wenige von ihnen pfeifen auf ihre und unsere Biographien. Den durch innere und äußere Faktoren bedingten Sieg der kapitalistischen Konterrevolution und Restauration seit 1989/90 betrachten sie nicht als Rückwende.

Wir aber sind so altmodisch, dem wissenschaftlichen Sozialismus von Marx, Engels und Lenin in Theorie und Praxis die Treue zu halten. Uns geht es um eine soziale Ordnung, die nur im Ergebnis unablässiger Klassen- und Massenkämpfe erstritten werden kann. Ihre Voraussetzungen sind die politische Macht der durch das Kapital Ausgebeuteten und das gesellschaftliche Eigentum an den wichtigsten Produktionsmitteln.

Wir beugen uns nicht dem Antikommunismus und der Geschichtsklitterei. Für uns bleibt die DDR das gute Deutschland – nicht, weil sie ohne Fehl und Tadel gewesen wäre, sondern weil sie den Bourgeois und Baronen für 40 Jahre Macht und Eigentum entzog. Und: Weil sie den Frieden in Europa sichern half.

Der RotFuchs, der für profunden Antifaschismus eintritt und Neonazismus in jeder Form bekämpft, ist ein von Sponsoren und Organisationen unabhängiges Blatt für Kommunisten und Sozialisten mit und ohne Parteibuch. Er steht für Prinzipienfestigkeit und Toleranz, für Beharrungsvermögen und menschliche Wärme. Er fördert Annäherung und gegenseitigen Respekt, bietet versprengten und auf der Suche befindlichen Linken eine echte politische Heimat.

Nur was man kennt, kann man beurteilen. Bestellt noch heute ein Schnupperexemplar. Der RotFuchs kommt uns teuer zu stehen, hat aber keinen Preis. Beitragsfähige Leser bitten wir deshalb – auch im Interesse der Ärmeren – um gelegentliche Spenden.