Wofür wir RotFüchse stehen

Unser Ziel ist der Sozialismus!

Dieser Begriff wird heute unterschiedlich ausgelegt. Der als „modern“ verkaufte „Reformsozialismus“ ist Teil des bürgerlichen Denkens. Ihn meinen wir nicht. Viele seiner Wortführer sind längst in der Gesellschaft der BRD angekommen und fördern den kapitalistischen Systemerhalt. Sie haben sich angepaßt und von der Arbeiterbewegung abgewandt. Nicht wenige von ihnen pfeifen auf ihre und unsere Biographien.

Wir aber sind so altmodisch, dem wissenschaftlichen Sozialismus von Marx, Engels und Lenin in Theorie und Praxis die Treue zu halten.

Uns geht es um eine soziale Ordnung, die nur im Ergebnis unablässiger Klassen- und Massenkämpfe erstritten werden kann. Ihre Voraussetzungen sind die politische Macht der durch das Kapital Ausgebeuteten und das gesellschaftliche Eigentum an den wichtigsten Produktionsmitteln. Wir beugen uns nicht dem Antikommunismus und der Geschichtsklitterei. Für uns bleibt die DDR das gute Deutschland – nicht, weil sie ohne Fehl und Tadel gewesen wäre, sondern weil sie den Bourgeois und Baronen für 40 Jahre Macht und Eigentum entzog.

Stoppt Kriegspolitik!

Mit Beiträgen von
Gerd Fuchs, Harry Belafonte, Theodor Weißenborn, Eckart Spoo und Willi van Ooyen

Beilage zum „RotFuchs“ 231
(April 2017)

Vorschau

RotFuchs 232 / Mai 2017

Am 8. Mai vor 72 Jahren endete in Europa der verhee­rendste Krieg der Menschheitsgeschichte. Der Sieg wurde in Moskau und Paris, in London und New York gleicher­maßen gefeiert. Klar war aber: Die Hauptlast bei der Vernichtung der Militärmaschinerie des faschistischen Deutschlands hatte die Sowjetunion getragen. Historiker sprechen von etwa 27 Millionen Toten auf dem Gebiet der UdSSR. Für den ersten sozialistischen Staat war es ein Kampf auf Leben und Tod in einem von seiten der Ag­gres­soren kolonialistischen Krieg.

Die US-amerikanische Abgeordnete Tulsi Gabbard berichtet nach einer Syrien-Reise über ihre Begegnungen, Gespräche und Eindrücke und fordert: „Stoppt endlich den ,Regime-change-Krieg!‘ “

Ernst Simon schreibt über die anläßlich des 90. Geburts­tags von Hans Heinz Holz durchgeführte Konferenz-Feier „Die rauhe See des Widerspruchs“.

Christa Kožik erzählt im dritten Teil ihrer Serie „Junge Frau im Sozialismus“ u. a. über eine temporäre Trennung, die Heimkehr einer Unbesiegten und prägende Entde­ckungen beim Kinderfilmfestival im tschechischen Gottwaldov.

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